FSV Wacker 03 Gotha e. V.

1.Mannschaft : Spielbericht Landesklasse St. 3, 13.ST

FSV Wacker 03 Gotha   VfL Meiningen 1904
FSV Wacker 03 Gotha 3 : 2 VfL Meiningen 1904
(1 : 1)
1.Mannschaft   ::   Landesklasse St. 3   ::   13.ST   ::   16.11.2019 (14:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Norman Bonsack, Steffen Scheidler, Benjamin Pufe

Assists

Franz Burkhardt, Florian Serick

Gelbe Karten

Kevin Helm, Norman Bonsack, Benjamin Pufe, Christian Hatzky, Robin Weida

Rote Karten

Moritz Julius Zickler (41.Minute)

Zuschauer

98

Torfolge

1:0 (22.min) - Norman Bonsack (Franz Burkhardt)
1:1 (36.min) - VfL Meiningen 1904 per Freistoss
2:1 (63.min) - Benjamin Pufe per Elfmeter (Florian Serick)
3:1 (75.min) - Steffen Scheidler per Freistoss
3:2 (88.min) - VfL Meiningen 1904 per Elfmeter

Der kuriose Fünf-Minuten-Auftritt

Bis zum Abpfiff fieberte Florian Serick auf der Bank mit, ehe beim Jubel über die drei gewonnenen Punkte auch die Schmerzen für eine kurze Zeit in den Hintergrund traten. Das 3:2 über den Verbandsliga-Absteiger Meiningen ließ den Gothaer Landesklässler nach Punkten zu Ohratal aufschließen.

„Es hat eine unglaubliche Freude bei uns nach dem Sieg geherrscht, ganz anders als in den Vorwochen“, freute sich der Wirbelwind, der kuriose fünf Minuten erlebte. Beim Stand von 1:1 – für Wacker traf Norman Bonsack nach Zuspiel von Franz Burkhardt in der 22. Minute (Serick: „Entspannt mit dem Schienbein verwandelt“) – kam der 26-Jährige in der 60. Minute für Julius Lehmann ins Spiel. Keine drei Minuten später ging er nach Pass von Steffen Scheidler im Strafraum in den Zweikampf und nahm den Kontakt des Gegenspielers an. Elfmeter für Gotha, geschickt gemacht von Serick. „In solchen Situationen muss man clever sein“, sagte er.

Benjamin Pufe erhöhte zum 2:1 (64.) und brachte Wacker damit in Unterzahl wieder auf Kurs. Denn in der 42. Minute war Moritz Zickler für ein Einsteigen von hinten mit Rot vom Platz gestellt worden. In die Freude über den herausgeholten Elfmeter mischte sich jedoch ein Schmerz im linken Knie. „Ich habe das gleich gemerkt. Ich wollte zwar ungern raus, aber ich konnte nicht mehr weiterspielen. Zum Glück ist es nichts Schlimmes“, so Serick, der in der 65. Minute schon wieder ausgewechselt wurde.

Von draußen sah er, dass die Gäste aus ihrer numerischen Überlegenheit kein Kapital schlugen. Im Gegenteil: Als Scheidler zum 3:1 traf, war das Duell entschieden (75.). Der Anschluss durch einen Handelfmeter, den Marcus Weyer verwandelte (87.), kam zu spät. „Jeder wollte unbedingt gewinnen, wir haben gut gekämpft“, freute sich Serick, den der Bankplatz zwar wurmte, aber dennoch zufrieden war. „Bei uns kommen 19, 20 Spieler zum Training. Wer gut trainiert, bekommt die Chance zu spielen.“

 

Von Thomas Rudolph


Quelle: Thüringer Allgemeine; Foto: Niklas Kubitz

Fotos vom Spiel