C-Junioren : Spielbericht (2018/2019)

Verbandsliga St. 2
16. Spieltag - 17.03.2019 10:30 Uhr
ESV Lok Erfurt 1927   FSV Wacker 03 Gotha
ESV Lok Erfurt 1927 3 : 3 FSV Wacker 03 Gotha
(0 : 1)

Spielstatistik

Tore

Marius Prager, Nissa Stötzer, Stanley Kraft

Assists

2x Franz Keyßner

Gelbe Karten

Stanley Kraft

Zuschauer

46

Torfolge

0:1 (35')Stanley Kraft (Franz Keyßner)
1:1 (36')ESV Lok Erfurt 1927
2:1 (58')ESV Lok Erfurt 1927
2:2 (63')Nissa Stötzer per Freistoss
2:3 (70')Marius Prager (Franz Keyßner)
3:3 (70+1')ESV Lok Erfurt 1927

Verschenkter Sieg

Zu einem 6 Punkte Spiel traten wir heute bei Lok Erfurt an. Mit einem Sieg hätten wir massiven Druck aufbauen können. Das war nicht jedem bewusst und wir schenken in der Nachspielzeit einen Sieg her.

Nach 72 Spielminuten ist, mit etwas Abstand bewertet, das Unentschieden ok.

 

Von der ersten Minute an bestimmen wir das geschehen, mit gutem Passspiel überbrücken wir das Mittelfeld, spielen in die Schnittstellen und kreieren so Chancen. Das Spielen wir 15 Minuten gut. Der Gegner kann von der Spielqualität im Kader nicht mithalten und spielt nur Kick and Rush.

 

Nach ca. 15 Minuten passten wir unsere Spielweise die dem Gegner an. Auch von außen waren wir nicht in der Lage Ordnung in unsere Truppe zu bekommen. Dadurch ist Erfurt zusehends besser ins Spiel gekommen. Die eindeutigeren Chancen hatten wir weiterhin. 

Die letzte nutzten wir in der 35. Minute zum 0:1 Halbzeitstand für uns.

 

Jetzt neu ordnen und wieder an die ersten Minuten anknüpfen. Das sollte mit einer Führung nicht allzu schwer sein. So der Plan.

 

Die Realität war eine andere. Die Erfurter nutzen unsere Schläfrigkeit und gleichen in der ersten Aktion nach Wiederanpfiff aus. In der Folgezeit geht bei uns nichts, wir sind nicht im Spiel und bolzen nur anstatt Fußball zu spielen. 

Der 2:1 Führungstreffer für Erfurt hat sich abgezeichnet, genau genommen haben wir darum gebeten.

 

Das Positivste am heutigen Spiel! Wir fallen nach einem Rückstand nicht auseinander, sondern puschen uns und wollen es zusammen richten.

 

In der 63. Minute sind wir zurück „2:2“ durch ein Freistoßtor. Wir brauchen eigentlich den Sieg, deshalb noch einmal von außen das Feuer entfachen. 

Und tatsächlich, in der 70. Minute erzielen wir den 2:3 Führungstreffer. Eigentlich sollte es das gewesen sein. Doch in dieser Situation sind wir nicht abgeklärt. Beim Anstoß des Gegners stehen wir im Mittelfeld viel zu hoch, die Abwehrreihe auf einer Linie.

Durch einen langen Ball und einem unglücklichen Kopfball stehen wir auf einer Linie ohne Absicherung, der Torhüter entscheidet sich zu spät und so nimmt das Unglück seinen lauf. 

Der beste Spieler der Erfurter trifft den Ball mit der Fußspitze entscheidend und lenkt ihn Richtung Tor.

 

Heute haben wir uns der schwachen Spielleistung des Gegners angepasst und zudem in der Nachspielzeit jegliche Spielintelligenz vermissen lassen. 

 

Nun holen wir uns die Punkte nächste Woche gegen Jena. 


Quelle: T.H.