Die Organisation fest im Griff
Torsten Graf, 09.09.2008
Gotha (tlz). Das Landespokalspiel der zweiten Hauptrunde, SG Wacker Gotha/Union Friemar gegen den Vertreter der 3. Profiliga, FC Carl Zeiss Jena, geriet im Volkspark-Stadion vor 1368 Zuschauern zu einem echten Fußballfest. Kommen sonst zu den Punktspielen im Schnitt 150 Zuschauer, so war die Zahl am Sonntag jenseits der Tausendergrenze äußerst erfreulich.
Vor allen Dingen freute sich Schatzmeister Mario Darr, denn nach Abzug aller Kosten verblieb eine Nettosumme in der Kasse des FSV Wacker 03 Gotha. Und damit lässt sich vor allen Dingen für die Nachwuchsabteilung, eine der größten im Lande Thüringen, viel machen. Als Beispiel dafür möge das Vorspiel, FSV Wacker 03 Gotha gegen Borntal Erfurt (Bezirksliga, St. 3, E-Junioren) gegolten haben. Die Gothaer Jungen gewannen in einem auf hohem Niveau stehenden Punktspiel 5:2 (2:2).
Die Organisation im und rund um das Volkspark-Stadion, das in jeder Hinsicht von Volkhardt Schüller und seinen Leuten topp vorbereitet war, bewies, dass in Gotha jederzeit Großsportveranstaltungen im Freien möglich sind. In Zusammenarbeit mit dem Wacker, den örtlichen Organen der Stadt und der Polizei wurde für eine wirkliche "Festveranstaltung des Fußballs gesorgt. Da klappte einfach alles. Von der Leitung der Zuschauerströme bis hin zur Pausenversorgung, von der Nummerierung der Plätze bis zur Betreuung des Schiedsrichtergespanns, von der Information innerhalb des Stadions (Stadionsprecher Peter Schubert hatte hier seinen großen Tag. Sogar die Fahrzeughalter, die an ihren geparkten Autos die Scheibe nicht geschlossen hatten wurden informiert) bis zum Abgang der auf Grund des Ergebnisses nicht ganz befriedigten Zuschauer - alles hatten die Organisatoren im Griff.
Das Pokalspiel hatte auch die Führungsspitze des Thüringer-Fußball-Verbandes insStadion gelockt. Neben Hauptgeschäftsführer Hans-Günter Hänsel waren der Vorsitzende des Spielausschusses, Gerald Rössel, der Staffelleiter der Landesliga und der Pokalspiele, Ulrich Hofmann, sowie Schiedsrichter Joachim Zeng anwesend. So konnte der Präsident des Gothaer Fußball-Sport-Vereins Wacker 03 Gotha, Holger Gabe, mit Bau- und Verkehrsminister Gerold Wucherpfennig und Vertretern des Thüringer Fußballsports über anstehende Probleme sprechen. Wer viel zum Erfolg des Spieles beitrug, war Schiedsrichter Marko Wartmann aus Groß-Vargula. Der im vergangenen Spieljahr in die Amateur-Oberliga aufgestiegene Referee sorgte selbst bei den eingefleischten Fans auf beiden Seiten der Fußballlager mit seinen Leistungen für Respekt, so gab es nicht eine einzige Entscheidung die von Gothaer oder Jenaer Seite anzufechten war.
08.09.2008 Von Siegfried Otto
Quelle:http://www.tlz.de