Wie gegen Martinroda wäre perfekt

Torsten Graf, 16.05.2014

Wie gegen Martinroda wäre perfekt

Im Hinspiel hatte Wacker Gotha gegen Altenburg bis in die 88. Minute ein 0:0 gehalten, erst dann geriet die Elf von Trainer Hagen Becker auf die Verliererstraße. Das soll in der Verbandsliga-Begegnung am Samstag anders laufen. "Denn", so Hagen Becker, "die Mannschaft hat sich weiterentwickelt."

Nach dem deutlichen Sieg gegen Martinroda in der Vorwoche sieht der Trainer seine vorrangige Aufgabe darin, innerhalb seiner Mannschaft für Bodenhaftung zu sorgen. "Keiner meiner Spieler darf denken, dass die folgenden Begegnungen sozusagen im Vorübergehen gewonnen werden." Eine Erfahrung, die von Wacker in der Rückrunde ja schon schmerzlich gemacht wurde.

Altenburg, auf Rang elf der Tabelle, wird es den Gothaern sicherlich nicht leicht machen. Aus Sicht der Mannschaft, gibt Trainer Becker zu bedenken, sei es sicherlich einfacher die paar Kilometer in die Nachbargemeinde nach Ehrenhain zu reisen als den langen Weg nach Gotha auf sich zu nehmen. "Und so wollen die Gäste mit Sicherheit Schützenhilfe für ihren Nachbarn leisten." Genau das wollen die Gothaer mit aller Macht verhindern. So, wie es gegenwärtig aussieht, könnte der drittletzte Tabellenplatz für den Klassenerhalt reichen. "Deshalb ist es unsere Aufgabe, die beiden Mannschaften hinter uns auf Distanz zu halten, was vor uns passiert können wir ohnehin nicht beeinflussen." Um das zu erreichen, verlangt der Trainer von seinen Spielern die gleiche Einstellung wie gegen Martinroda. Aggressiv und gedanklich schneller sein, die Zweikämpfe suchen, um den Gegner zu Fehlern zu zwingen.

 

(ksi)


Quelle:TLZ