Der Fußball-Tag unserer Oldies in Suhl
Thomas Fiedler, 29.01.2017
Am 28.01.2017 lud der Sportausstatter deinTEAM zu einem Turnier Ü 35 der besonderen Art nach Suhl in die Sporthalle "Wolfsgrube" ein. Höhepunkt war sicher die Mannschaft um Dariusz Wosz, dem ewig lächelnden Alexander Zickler, Jörg Heinrich, Dirk Schuster und David Odonkor, sowie anderen namenhaften Größen im Fußball, welche sich über den gesamten Wettkampf völlig authentisch gaben. Herauszuheben ist die geniale Organisation und die beispielhafte Moderation.
Als sagen wir einmal etwas unglücklich oder unpassend sollte sich hingegen die Turnierzusammensetzung herausstellen. Denn wir stellten ein Team (Hagen Apitius einmal ausgeklammert), welches von Anfang an rein altersmäßig völlig chancenlos gegenüber anderen Mannschaften sein sollte. Hier zählte allein der olympische Gedanke. Lediglich mit Eintracht Hildburghausen und dem VFL Meiningen gingen Vereine älteren Semesters an den Start, allerdings lange nicht mit dem gleichen Altersdurchschnitt wie Wacker Gotha. Bis auf Rot Weiß Erfurt, die mit Heiko Cramer, Kai Eberhardt und Marc Kümmerling ehemalige Gothaer Spieler in ihren Reihen hatten, und dem besagten Wosz Team, spielten ausnahmlos zusammengestellte Truppen, dessen Spieler aktiv in der Thüringenliga, Landesklasse und der Kreisoberliga kicken.
Selbst die bezahlten Stars von einst hatten mit der Schnelligkeit und Kraft dieser Akteure im Turnierverlauf ihre Probleme und belegten am Ende den 3. Platz. Um so verwunderlicher war es im ersten Spiel eben gegen eines dieser zusammengewürfelten Teams (VFL Meiningen, Neuhaus Schniernitz und Effelder SC), dass wir in der 12- minütigen Partie bis 4 Minuten vor Schluss die Null hielten und am Ende unter anderem durch zwei abgefälschte Schüsse doch noch unterlagen (0:4). An der Stelle darf auch nicht verschwiegen werden, dass wir mit Hagen im Tor einen überragenden Schlussmann zwischen den Pfosten hatten, der uns gerade im zweiten Spiel gegen den RWE mit seinen Reflexen und seinem Stellungsspiel vor einem Desaster bewahrte (0:7).
Ein wenig mehr auf Augenhöhe konnten wir uns im letzten Vorrundenspiel gegen den VFL Meiningen präsentieren. Hier gingen wir glücklos knapp mit 0:1 als Verlierer vom Parkett.
Ausgerechnet im Viertelfinale gegen den späteren Finalisten FSV Martinroda (Hagen Becker wird sie kennen) gelang uns beim 1:5 wenigstens der Ehrentreffer für Wacker.
Ein wenig mehr auf Augenhöhe konnten wir uns im letzten Vorrundenspiel gegen den VFL Meiningen präsentieren. Hier gingen wir glücklos knapp mit 0:1 als Verlierer vom Parkett.
Ausgerechnet im Viertelfinale gegen den späteren Finalisten FSV Martinroda (Hagen Becker wird sie kennen) gelang uns beim 1:5 wenigstens der Ehrentreffer für Wacker.
Aber natürlich nehmen wir auch positive sportliche Erlebnisse aus diesem Tag mit. So wird beispielsweise eine Aktion von Dariusz Wosz in Erinnerung bleiben, als er einen Flugball über die gesamte Länge der Halle anvisiert und technisch perfekt per Fallrückzieher an die Unterkante der Latte donnert oder wie einmal Alex Zickler platzhabend atemberaubend schnell mit enger Ballführung über das Parkett hastet, um gekonnt im richtigen Augenblick mit dem Außenrist erfolgreich abzuschließen.
Außerdem sind solche Tage, an denen quasi mit Hagen A. und Bernd Vollkenannt als Betreuer drei Generationen das Hobby Fußball teilen und Zeit miteinander verbringen durch nichts zu ersetzen. Das tut einfach der Seele gut.
Hochverdient gewonnen, weil man den besten Fußball bot und auch tolle Tore erzielte, hat die Traditionsmannschaft der Blumenstädter. Hier sah man das kontinuierliche Training miteinander und die Teilnahme an etlichen Turnieren in der Vergangenheit. Ebenso ein Glückwunsch an David Odonkor, (der das sicher nicht liest- Augenzwinkern) der trotz seiner sichtbaren Blessuren gekennzeichnet von seiner Karriere Torschützenkönig werden konnte.
Quelle: Andreas Döll