Motivation: Alarmstufe gegen Favoriten

Torsten Graf, 13.03.2009

Motivation: Alarmstufe gegen Favoriten

Mit der Rotsperre von Scheidler, Wäldchens Beinbruch und dem immer noch verletzten Schnuphase fehlen morgen im Landesliga-Punktspiel Wackers Coach Holger Bühner gleich drei Stammspieler.

GOTHA (goal). Besonders fehlen wird Scheidler, der als Knipser in seiner gefährlichen Antrittsart schon so manchem Abwehrspieler das Fürchten lehrte.

Der SC Weimar, der ab 14 Uhr im Volkspark-Stadion begrüßt wird, gehört zwar in dieser Saison auf Platz 13 zu den nicht gerade erfolgreichen Teams der Liga. Mit nur neun Punkten stehen die Männer vom Weimarer Lindenberg nur zwei Punkte vor Schlusslicht Weida. Das bedeutet Alarmstufe eins, die sie zu besonderer Art motivieren könnte. Sollte morgen also mehr kommen, als das, was der langjährige Trainer Armin Romstedt vermochte. Und was auch seine Nachfolger bisher nicht schafften? Stellt sich also die Frage, was wiegt mehr, die schlechte Tabellenlage der Männer um Jens Ahlgrimm und Sören Engelhardt, oder der Ausfall von Gothas Scheidler, Schnuphase und vielleicht auch Grabe, dessen Einsatz ebenfalls noch unsicher ist? Gotha hat vielleicht noch den Vorteil, dass der Langzeitverletzte Rick Brandl wieder spielen kann. Er verfügt zumindest gegenüber den Juniorenspielern über mehr Erfahrungen. Alles in allem, Gotha braucht einen Sieg, um die Führung zu verteidigen.


Quelle:http://www.thueringer-allgemeine.de