Stolperstein: Erster gegen Schlusslicht

Torsten Graf, 27.03.2009

Stolperstein: Erster gegen Schlusslicht

Mit Thüringen Weida empfängt morgen die SG Wacker Gotha den Letzten der Landesliga im Volkspark-Stadion Gotha.

GOTHA (goal). Auf die Bühner-Schützlinge scheint eine Aufgabe leichterer Art zu warten. Doch schon mancher Favorit stolperte in solch einem Spiel, vor dem theoretisch eigentlich der Sieger schon feststehen dürfte. In der Praxis sieht es meistens anders aus.

Bei Weida geschieht derzeit ein Generationenumbruch. Dass solche Abgänge wie Markus Hacker und Danny Müller (beide zu Schott Jena) sowie Christian Gerold (ZFC Meuselwitz) nicht zu verkraften waren, das war der Führung um Gunder Sippel klar. Wenn auch die Arbeit mit den Nachwuchsspielern Kai Schumann, Daniel Koch, Tobias Hampel und Jacob Hentsche nach und nach Früchte trägt. Das 0:0 vor zwei Wochen gegen Gera Süd ist dafür ein Beweis.

Gotha spielt wieder ohne Torjäger Steffen Scheidler, der seine dritte Sperre absitzen muss. Der Vorstand des FSV Wacker Gotha war gegen die ausgesprochene Sperre des Spielausschusses nach dem Spiel in Schlotheim in Berufung gegangen. Das Verbandsgericht des TFV hatte diese am Dienstag in Jena in der Verhandlung zurückgewiesen und die Sperre bestätigt. Der Einspruch des Vereins hatte also nichts gebracht.

Immer noch fehlen wird Rick Brandl, der sich beim Einsatz in der zweiten Mannschaft erneut verletzte. René Grabe kuriert noch seine Muskelverletzung aus. Auch hinter dem Einsatz von Ertmer und Bärwolf steht ein Fragezeichen. Dagegen brennen die Youngster Marty Jung, Horst Bachmann und Enrico Riemer auf ihren Einsatz. Der erfahrene Patrick Ortlieb, der im Punktspiel in Jena sein Debüt gab, wird wieder spielen.

Trotz allem Wenn und Aber, Gotha muss dieses Spiel gegen Weida gewinnen, sonst wird das wertvolle 0:0 aus Jena wieder wertlos.


Quelle:http://www.thueringer-allgemeine.de