Wenn Fußball wirklich gelebt wird

Thomas Fiedler, 02.09.2019

Wenn Fußball wirklich gelebt wird

Der Gothaer Weg

Vor einigen Jahren beschloss der damals neue Vorstand des FSV Wacker, die über Jahre hinweg im Verein ausgebildeten jungen Spieler mit Potential bei ihrem Schritt in den Männerbereich besser zu begleiten und ihnen ihre Wertigkeit als Mensch und Fußballer stets zu verdeutlichen. Wie wir heute wissen, ist das in beiden Männermannschaften gut gelungen und wir können mit Stolz behaupten, dass dieser Gothaer Weg, unser Weg, in Thüringen einzigartig ist.

Trotzdem ist ein Bestehen in den beiden höchsten Thüringer Spielklassen auf ansprechendem Niveau nur mit Spielern aus den eigenen Nachwuchsmannschaften kaum möglich, moderate Zugänge von "Außen" sind unabdingbar. Wenn man dann einen Spieler verpflichten kann, der nicht nur als Fußballer sehr gut, sondern auch als Typ überragend ist, kann man sich als Verein nur glücklich schätzen. Der bringt dann auch gleich, meist schon lange vor Spielbeginn, seinen eigenen Fanclub mit zu den Heimspielen. Papa Jan hat dann voller Stolz das Trikot vom Sohnemann übergestreift und Mama, Oma, Opa, Freundin und usw., tragen nicht nur ihren Florian, sondern die ganze Mannschaft auf den serickschen Anfeuerungsrufen von Angriff zu Angriff.

So macht Fußball Spaß, nicht nur den Spielern, auch dem Publikum.

Das ist unsere Aufgabe, das ist unser Ziel.