Nichts ist unmöglich
Torsten Graf, 23.05.2009
Auch wenn Steinach am Mittwoch nicht zugunsten von Gotha gespielt hat (0:3), noch ist nichts verloren.
GOTHA/RUDISLEBEN (goal). Auch wenn der Gegner um die Meisterschaft und den Aufstieg Schott Jena nur noch zwei "leichte" Spiele (in Weida und gegen Ilmenau) zu absolvieren hat, im Fußballsport ist nichts unmöglich.
Heute geht es in der Landesliga für die Spieler der SG Wacker 03 Gotha/Friemar erst einmal darum, das Heimspiel gegen die SG Rudisleben/Arnstadt zu gewinnen. Das Hinspiel endete bekanntlich 1:0 für die Schützlinge von Holger Bühner. Schon das würde der SG reichen, um den Ein-Punkte-Rückstand zu halten.
Die Gäste der SG Rudisleben haben in den letzten beiden Spielen insgesamt zehn Gegentore kassiert. So müssen sie erst einmal Schadensbegrenzung erreichen. Allerdings darf dieser spielstarke Neuling keinesfalls unterschätzt werden. Die Lux, Ex-Gothaer Karsten und Torsten Staude und Greßler wollen in dem Lokalderby erst einmal besiegt sein.
Gastgeber Gotha wird so auflaufen, wie gegen Gera. Und da selbst war die Hintermannschaft der Gothaer nicht fehlerfrei. Zwar trainierten in der ablaufenden Woche Marcus Arndt und Rick Brandel wieder, doch über den Einsatz von Arndt soll erst unmittelbar vor dem Spiel entschieden werden. Dagegen werden Sandro Wäldchen und Tobias Müller nicht spielen.
Wichtig für die Begegnung ist das Verhalten der Gothaer Abwehr, dazu kommt die Wirkung des Angriffs. Bei Rudisleben-Trainer Jürgen, "Kimme" Heun, der jeden Gothaer Spieler genau kennt, kann erwartet werden, dass er zunächst den Gothaer Angriff "kaltstellen" wird. Also, es ist heute ab 15 Uhr im Gothaer Volkspark-Stadion ein gutklassiges Spiel zu erwarten.
Quelle:http://www.thueringer-allgemeine.de