In Bestbesetzung und mit Germanias Hilfe

Torsten Graf, 05.06.2009

In Bestbesetzung und mit Germanias Hilfe

Das Ende des zwölfwöchigen Kampfes um die Tabellenspitze der Fußball-Thüringenliga rückt näher.

GOTHA/SCHMÖLLN (goal). Damit rückt auch das Meisterschaftsende näher. Am vorletzten Spieltag morgen könnte alles entschieden werden. Denn der SV Schott Jena bestreitet bereits sein letztes Punktspiel gegen den SV Germania Ilmenau auf eigenem Platz. Mit einem Sieg dürften die Saalestädter vom ersten Tabellenplatz nicht mehr zu verdrängen sein, denn Verfolger Wacker 03 Gotha/Friemar braucht in Schmölln nicht nur einen Sieg, er benötigt auch die Hilfe der Ilmenauer, wenigstens einen Punkt aus Jena zu entführen. Dann könnte die Entscheidung noch einmal vertagt werden.

"Unsere Mannschaft hat eine großartige Saison gespielt, sie hat bisher nur zwei Niederlagen daheim gegen Nordhausen (1:3) und Schott Jena (0:1) hinnehmen müssen und sich als stärkste Mannschaft im Angriff erwiesen (84 Tore). Auch wenn sie knapp das gesteckte Ziel verfehlen sollte, sie hat sich gegenüber dem letzten Jahr spielerisch gesteigert. Wir werden den Kampf noch einmal aufnehmen, um Gewinner der Meisterschaft zu werden und in die nächst höhere Klasse aufzusteigen". Trainer Holger Bühner, der vor Meisterschaftsende die Aufgabe der Gothaer real einschätzt, sieht aber den letzten beiden Spieltagen realistisch entgegen.

Auch Gothas Kapitän Christian Ertmer sieht einem erbitterten Kampf bis zuletzt: "Wir werden bis zur letzten Minute alles geben, um das beste Ergebnis herauszuholen, um doch noch Erster zu werden. Allerdings, und das ist unumstößlich, die Jenaer haben die bessere Ausgangsposition".

Vor dem Spiel morgen 15 Uhr in Schmölln kann erst entschieden werden, ob das Team um René Grabe in Bestbesetzung antreten kann. Die beiden verletzten Marcus Arndt und Tobias Busse können erst nach der letzten Untersuchung das O.K. erhalten. Dann würden Behnke - Ertmer, Busse, Spangenberg, Baumbach - Arndt, Schnuphase, Grabe, Schmidt - Bärwolf und Scheidler auflaufen.


Quelle:http://www.thueringer-allgemeine.de