Unfassbar - Ronald Andreas ist nicht mehr bei uns

Thomas Fiedler, 01.08.2021

Unfassbar - Ronald Andreas ist nicht mehr bei uns

Es ist bitter, unsagbar traurig und fällt schwer euch allen mitteilen zu müssen, dass in der letzten Nacht

                                                          unser Sportfreund Ronald Andreas

verstorben ist. Ronald wurde leider nur 65 Jahre alt.

Dass wir in diesen Stunden ganz besonders die Gefühle seiner Frau Petra und die seiner Kinder und Enkelkinder verstehen möchten und diesen unser Mitgefühl versichern, dürfte selbstverständlich sein.

Ronald war als junger Mensch ein sehr guter Fußballer, der als Bufleber Spieler mit einer ausgeprägten Technik und einer äußerst ästhetischen Spielweise die damaligen Verantwortlichen unserer BSG Motor Gotha auf sich aufmerksam machte. Folgerichtig erfolgte sein Wechsel nach Gotha und Ronald spielte mehrere Jahre in unseren Jugendmannschaften, ehe es ihn wieder zurück nach Bufleben verschlug.

Viele Jahre später, seine Fußballschuhe hatte er bereits an den Nagel gehängt, fand Ronald den Weg zu unserem Verein zurück. Seine sportlichen Gene in der 1. Generation hatte Ronald besonders an seinen Sohn weitergeben. In der Enkelgeneration durften dann besonders die Kinder seiner Tochter von Opas vererbten Talenten profitieren.

Ronald war nun unersetzlich für den FSV Wacker geworden. Zunächst stellte er sich als Übungsleiter im Nachwuchsbereich in den Dienst des Vereins, übernahm später die Betreuung zweier Kindergartengruppen, mit denen unser Verein Kooperationsvereinbarungen unterhielt.

Seit fast zehn Jahren war er dann mit seiner Frau Petra das gastronomische Gesicht des FSV Wacker im alten und seit zwei Jahren auch im neuen Vereinsraum des Klaus-Törpe-Sportparks.

Immer einen kessen Spruch auf den Lippen, wenn er Groß oder Klein eine Bockwurst servierte und immer da, wenn er irgendwo anders gebraucht wurde. Gerade während der Zeit der Sanierung des Törpe-Sozialgebäudes stand er von früh bis spät seinen Mann, um die Versorgung der Helfer zu gewährleisten. Dass er dabei nicht nur Getränke und Speisen vorbereitete und ausgab, sondern mit Hacke und Spaten selbst aktiv am Umbau teilnahm, steht für seine Einstellung zur Arbeit im Ehrenamt.

 

Am gestrigen Tag hat Ronald bei bester Laune mit seiner Frau und anderen Helfern noch die gastronomische Betreuung des Pokalspiels unserer Ersten sichergestellt. Diese Nacht ist „Opa“, wie ihn alle Wackeren liebevoll nannten, friedlich eingeschlafen. Er hat nicht leiden müssen, was ein Trost aber eben nur ein ganz kleiner ist.

Das Herz seines Vereins Wacker wird weiterschlagen und der ein oder andere dieser Schläge wird „Opa“ gelten. Sicher ist, dass bei so manchem Siegbierchen im Vereinsraum des Klaus-Törpe-Sportparks irgendjemand und noch lange Zeit sagen wird: „Wisst ihr noch wie es war, als Ronald das Bier gebracht hat?“

Du bist körperlich nun nicht mehr bei uns, lieber Ronald. In unseren Gedanken und unseren Herzen wirst du unauslöschlich und unvergesslich sein.