Unser Sportfreund Joachim Döll lebt nicht mehr

Thomas Fiedler, 18.10.2022

Unser Sportfreund Joachim Döll lebt nicht mehr

Es ist unfassbar, noch nicht zu realisieren und macht uns unendlich traurig, dem Verein die Mitteilung zu machen, dass unser Mitglied, ehemaliger Spieler und herzensguter Freund

Joachim Döll, am heutigen 18. Oktober 2022 verstorben ist.

 Joachim Döll  geb. 22.6.1949                       gest. 18.10.2022

Jedes Wort in einer solchen Situation ist zu viel für die engsten Angehörigen und doch zu wenig, um all das auszudrücken, was auch uns Wackeren mit diesem großartigen Menschen Achim Döll verbunden hat. Unsere Gefühle lassen sich kaum in Worte fassen. Ab dem heutigen Tag fehlt uns etwas nicht nur auf dem Sportplatz, sondern besonders im Herzen. Deshalb möchten wir mit diesem Nachruf allen Angehörigen unsere herzliche Anteilnahme aussprechen.

Liebe Liselotte , lieber Andreas, liebe Denise und lieber Felix, werte Angehörige,

den Verlust und die damit verbundene Trauer zu verarbeiten braucht Zeit. Auch das Mitgefühl von Freunden, von uns Fußballern des FSV Wacker 03 Gotha, ist dabei gefragt und euch auf diesem Wege versichert.

Joachim, von allen kurz Achim genannt, wurde am 22.6.1949 geboren und prägte als aktiver Fußballer, später in verschiedenen Funktionen unseres Vereins aber besonders auch als Sponsor das Geschehen bei Motor/Wacker Gotha. In den letzten Jahren unterstützte er im Seniorenbeirat ganz besonders die Bewahrung des traditionellen Gutes des FSV Wacker 03 Gotha. Unvergessen sind unsere gemeinsamen Erlebnisse aus der aktiven Fußballzeit Achims, den Auslandsspielen in Polen, seinem Abschiedsspiel vor vielen Jahren und seiner niemals endenden Treue zu seinem zweiten Herzensverein, dem 1.FC Nürnberg.

Achim war nie um markige Worte verlegen, lehnte sich stets gegen Ungerechtigkeiten auf und wenn es sein musste, waren deutliche Ansagen sein Markenzeichen. Damit polarisierte er, doch das Wohl des Großen und Ganzen war ihm immer wichtiger, als die Vorteile des Einzelnen. 

Nachdem sich Achim vor Monaten einer speziellen Therapie gegen sein langwieriges Rückenleiden unterzogen hatte, muss es im Zuge der Behandlung wohl zu einer temporären Schwächung des Immunsystems gekommen sein, welches in der Endkonsequenz zum Multiorganversagen und somit zum leider viel zu frühen Tod am heutigen Morgen geführt hat. Beim Heimspiel vor 10 Tagen gegen Siebleben war Achim noch als Zuschauer und bei der Verabschiedung seiner Wegbegleiter Karl-Heinz Sauerbrey, Klaus Baumbach und Hänser Cott anwesend. Am selbigen Abend besuchte er mit seiner Gattin die Oldie-Party in der Stadthalle. Beides, so erzählte er seiner Familie anschließend, habe ihn außerordentlichen Spaß bereitet.

Heute nun, hat Achim seine Augen für immer geschlossen. Wir sind uns sicher, dass seine letzten Gedanken seiner liebevollen Familie aber ein klein wenig auch dem Fußball gehört haben. Einem Sport, der Achims Lebensweg begleitet und ihm viele schöne und unvergessene Stunden gegeben hat.

Lebe wohl in einem anderen Sein, alter Kempe, und stecke da, wo du jetzt bist, schon mal einen Sportplatz ab. Wir sehen uns alle wieder!

 

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer vergessen wird.

Immanuel Kant