Ein unbequemer Gegner
Torsten Graf, 14.08.2009
Der 19-jährige Kevin Holland-Moritz (Nr.4) sorgte im Spiel des FSV Wacker Gotha gegen Weida für Schwung. Der Nachwuchsmann steht voraussichtlich auch Sonntag im Punkspiel gegen Borsch in der Startelf. Gleich am zweiten Spieltag der Fußball-Landesliga Thüringen, dem ersten Auswärtsspiel der Schützlinge von Holger Bühner, müssen die Männer um Neukapitän Tony Schnuphase zu einem recht unbequemen Gegner, dem SV 1925 Borsch, reisen.
Dabei steht den "Wackeren" nicht nur eine recht unbequeme Fahrt über die Landstraße bevor, sondern die Spielweise der Männer aus dem Rhönort behagt nicht jedem. Borschs Trainer, Reiner Vogt, verlangt von seinen Spielern von der ersten bis zur letzten Minute Kampfkraft und Einsatzwillen. Wie das geht, das erlebten Daniel Bärwolf und Co. in der zweiten Halbserie der vergangenen Saison. Damals schafften die Gothaer gerade mal ein 2:2. Steffen Scheidler erzielte den Ausgleich. Und schließlich waren alle Gothaer zufrieden. Am Sonntag geht es nun um wichtige Punkte. Die Borscher unterlagen in Sondershausen 0:3, auch bei den Gothaern lief im Spiel gegen Weida nicht alles rund, selbst wenn es am Ende zu einem knappen 2:1 (0:0)-Sieg reichte.
Das letzte Spiel der Männer um Tobias Müller, der einen enormen Leistungzuwachs zu verzeichnen hatte, gewannen die Spieler aus dem Volkspark-Stadion sicherer und souveräner als das 2:1 es auszudrücken vermochte. Und da der Anschlusstreffer für die Weidaer in der Schlussminute fiel, wurde deutlich, dass bei dreimal Latte- und Pfostentreffern und bei einem Eckenverhältnis von 17:3 die Überlegenheit der Gothaer deutlich war. In Borsch wird das nicht so einfach werden. Auch wenn mit Laibach bei den Hausherren der beste Mann sich in den hessischen Raum abmeldete. Mit Gimpel haben sie einen weiteren Extra-Klasse-Stürmer.
Gothas Hintermannschaft mit Philipp Baumbach, Christian Heim, Tino Gerke und Kevin Holland-Moritz muss höllisch auf der Hut sein und darf sich keinen Fehler erlauben. Im Angriff dagegen sollten Steffen Scheidler und Marty Jung unter der Führung von Daniel Bärwolf in der Lage sein, wenigstens einen Treffer mehr als der Gegner zu erzielen. An der Aufstellung dürfte sich gegenüber dem Spiel gegen Weida nichts ändern, denn Michael Habichhorst und Sandro Wäldchen haben ihre Verletzungen noch nicht auskuriert.
Quelle:http://tlz.de