Beim Schlusslicht punkten
Torsten Graf, 05.12.2009
Am morgigen Samstag reist der FSV Wacker 03 Gotha erneut ins Ostthüringische. Erwartet wird er ab 13.30 Uhr vom SV Thüringen Weida, einer Mannschaft, die tief im Tabellenkeller sitzt.
GOTHA (goal). Sportlich waren die Weidaer in der vergangenen Saison schon abgestiegen, doch da kam ihnen das Ausscheiden von Geisa entgegen. Sie durften eine weitere Saison in der Landesliga verbleiben. Und heute? Nach 14 Spielen liegen die langjährigen Mitstreiter in Thüringens oberster Liga ohne einen einzigen Gewinnpunkt auf dem letzten Tabellenplatz. Sie haben ganze zehn Punkte Rückstand auf den Vorletzten Schmölln. Theoretisch dürfte da alles andere als ein Sieg eine Blamage sein.Doch dieser Fakt darf aber die Schützlinge von Holger Bühner nicht dazu verleiten, die Hausherren zu unterschätzen. Zumal ja die körperliche und seelische Form und Verfassung der Spieler des FSV Wacker 03 Gotha auch nicht gerade glänzend ist. Objektiv begründet - solche Ausfälle wie der Stürmer Bärwolf und Scheidler sind nicht zu verkraften - muss aber gerade in der jetzigen Zeit um jeden Punkt gekämpft werden. Die Verletzten werden zurückkehren, werden aber Zeit brauchen, wieder in Form zu kommen. Die muss überbrückt werden. Deshalb dürfen in dieser Zeit Punkte nicht "verschenkt", nicht leichtfertig vergeben werden, sie könnten am Ende fehlen.Die Konkurrenz schläft nicht. Eintracht Sondershausen ist nur (bei einem Spiel mehr) sieben Punkte (relativiert nur vier) entfernt. Und mit kompletter Mannschaft ist dieser Rückstand schnell aufgeholt.Morgen im Spiel gegen Weida stößt Christian Heim wieder zur Mannschaft. Er wird eine wesentliche Verstärkung sein, denn Heims Einsatz wird sich sowohl auf die Stärkung der Mittelfeldreihe, alsauch auf den Angriff auswirken. So kann Torschütze des vergangenen Spieles Kay Eberhard andere Aufgaben übernehmen. Und Tobias Müller, der in Schmölln sehr positiv aufgefallen war, kann noch mehr für den Angriff tun.Alles in allem könnte die Gothaer Mannschaft morgen beim Tabellenletzten in folgender Anfangsformation auflaufen. Behnke - Steuding, Heim, Holland-Moritz - Gerke - Hatzky, Schnuphase, Eberhard, Schmidt - Jung, Müller.
Quelle:http://www.thueringer-allgemeine.de