Interview mit Jan Schmidt

Torsten Graf, 26.09.2010

Interview mit Jan Schmidt

Jan Schmidt ist seit zwei Jahren eine verläßliche Größe im Mittelfeld des FSV Wacker 03 Gotha. An diesem Wochenende stand er zum zweiten Mal in der noch jungen Saison in der Anfangsformation des Oberligisten. Nach der Niederlage in Luckenwalde haben wir mit ihm gesprochen.

Jan Schmidt, wieder einmal steht der FSV Wacker 03 Gotha nach einem Auswärtsspiel ohne Punkte da, woran hat es gelegen?

Wir haben einfach zu ängstlich agiert. Luckenwalde hat eine starke Mannschaft und die schnellen Stürmer haben uns gerade am Anfang überrannt. Wir konnten unsere Ausfälle auch einfach nicht kompensieren.

Ihr Trainer fand nach dem Spiel lobende Worte für Sie, wie zufrieden sind Sie mit ihrer Leistung?

Das war sicher ein ordentliches Spiel von mir. Die Umstellung auf das schnellere und härtere Spiel in der Oberliga fällt aber noch schwer. Mein Ziel bleibt, mir meinen Stammplatz zurück zu erobern.

Mit Christian Heim hat der vierte Spieler binnen drei Partien "Rot" gesehen. Warum gibt es so viele Platzverweise gegen Gotha?

Die Hinausstellung heute war sicher berechtigt. Aber insgesamt denke ich werden wir als Aufsteiger doch ein bißchen benachteiligt. Gegen Lok Leipzig waren eigentlich beide Platzverweise fragwürdig.

Trotzdem hat man gegen Lok Leipzig mit zwei Mann weniger noch gewonnen, warum gelingt das auswärts nicht?

Natürlich war diesmal die Anreise recht weit. Insgesamt fällt es uns einfach schwer, uns nach Jahren in der Thüringenliga auf die fremden Plätze einzustellen und im Kampf um den Klassenerhalt müssen wir sowieso vor allem zuhause punkten.

Nächster Gegner im Volkspark-Stadion ist jetzt die Zweitliga-Reserve aus Aue - was ist gegen die Erzgebirgler drin?

Bei den zweiten Mannschaften weißt Du nie, mit was für einer Elf sie auflaufen. Wir sind zwar jetzt wieder unter Zugzwang, aber mit Einsatz und Leidenschaft werden wir auch dieses Mal wieder punkten können.


Quelle:FSV Wacker 03 Gotha