2. Wacker Winter Cup 2011

Lars Bethmann, 09.03.2011

2. Wacker Winter Cup 2011

Bilder zum hochrangig besetzten Turnier unter:

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Mehr als 150 Nachwuchsfußballer haben am Wochenende in Gotha hunderte Zuschauer mit hochklassigem Sport unterhalten. Absolutes Highlight beim Wacker-Hallencup mit anschließendem Freiluftturnier war die Teilnahme der U-10-Junioren von Fußball-Bundesligist Werder Bremen. Doch zumindest beim Wettbewerb in der Halle fanden die Jungs aus der Hansestadt ihren Meister.

Am Sonntagmittag griente der Bremer Trainer Thomas Lorenzen dann aber über das ganze Gesicht. Kein Wunder, hatten seine Jungs doch soeben das Freiluft-Blitzturnier im Törpe-Sportpark ohne Verlustpunkt gewonnen. "Mal gucken wie es nächstes Jahr ausgeht", ermunterte der Verantwortliche vom SV Werder die Gothaer schon bald wieder eine Einladung auszusprechen. Die ganze Organisation und die freundliche Aufnahme der Kinder in Gothaer Gastfamilien hatten den Bundesliganachwuchs überzeugt.

Und so zeigten die Bremer Bubis dann auch an beiden Tagen großen Sport. Zwar kamen sie am Samstag in der Halle schwer in die Gänge und landeten in ihren beiden Auftaktbegegnungen nur knappe Siege gegen Jena und Mühlhausen. Im Gruppen-Endspiel gegen die nahezu durchweg ein Jahr älteren Spieler des Gastgebers brillierten die Bremer dann aber und setzten sich am Ende mit 4:0 durch. Ein Rückschlag für die Gastgeber die zuvor mit zwei klaren Siegen gegen Jena und Mühlhausen geglänzt hatten.

Auch im Halbfinale hatten sich die Gothaer noch nicht erholt und unterlagen knapp mit 0:2 gegen Rudolstadt, holten sich dann aber den dritten Platz durch ein 2:1 gegen Sachsen Leipzig. Der Ostthüringer Bezirksmeister aus Rudolstadt lieferte sich dann ein packendes Finale. Das Duell der beiden herausragenden Akteure gewann dann Rudolstadts Torschützenkönig Ole Bresemann gegen den Bremer Keeper Jano König. Bresemann erzielte beide Tore zum Sieg der Rudolstädter. Gemeinsam mit ihrem Endspielgegner und den Wackerspielern starteten die Bremer anschließend einen Ausflug auf die Eisbahn in Waltershausen.

Inzwischen hatte Oberbürgermeister Knut Kreuch das Turnier der D-Junioren eröffnet. Das

Turnier wurde von Anfang an von den 99ern des FC Rot-Weiß Erfurt dominiert. Im dritten Vorrundenspiel kamen jedoch auch diese nur zu einem 1:1 gegen Sonneberg-West. Ein Umstand der sich noch rächen sollte. Denn die Sonneberger konnten sich mit ihrem Ausgleich zehn Sekunden vor Schluss die Teilnahme am Halbfinale sichern. Dort trafen sie auf die körperlich robuste Vertretung aus Mühlhausen und siegten knapp.

Im anderen Halbfinale setzte sich Erfurt gegen den alten Rivalen Carl-Zeiss Jena durch. Im Endspiel überrumpelten die Sonneberger dann die Erfurter mit einem Doppelschlag und kamen letztlich nicht unverdient zum 3:2 Sieg. Dritter wurde Mühlhausen, das Jena keine Chance ließ. Die Wacker-Elf kam auf Platz sechs, da einige Spieler zeitgleich bei einem Turnier in Rostock weilten. Überschattet wurde der Wettbewerb der D-Junioren von einer Verletzung des Leipziger Lok-Spielers Valentin Fischer. Er musste wegen einer schweren Gehirnerschütterung zwei Nächte im Gothaer Klinikum verbringen, konnte aber inzwischen wieder nachhause entlassen werden.

Keine schweren Verletzungen gab es am Sonntagvormittag beim Freiluftturnier der E-Junioren. Bei eisigen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein dominierten die Bremer von Anfang an das Turnier. Nach einem Auftaktsieg gegen Mühlhausen konnten sie sich knapp mit 2:1 gegen den Wacker-Nachwuchs durchsetzen. Gotha bezwang anschließend Mühlhausen mit 2:1 und Erfurt mit 3:1. Die Bremer siegten auch gegen Rudolstadt. In den abschließen Partien zwischen Gotha und Rudolstadt bzw. Bremen und Erfurt war für die Wackeren somit von Platz eins bis vier noch alles drin. Doch zum einen ließen die Bremer nichts mehr anbrennen und bezwangen Erfurt mit 1:0. Zum anderen konnten die Rudolstädter die Gothaer Jungs mit 2:1 niederringen. Damit holten die Ostthüringer Silber hinter den Bremern und vor Gotha.

Von der Qualität der Spiele machte sich vor Ort auch der Thüringer Justizminister Holger Poppenhäger ein Bild.

Er hatte zudem Lottomittel in Höhe von 500 Euro für den Wacker-Nachwuchs im Gepäck.

 

 


Quelle:TA vom 08.03.2011