D2 - 4. Platz in der Hallenkreismeisterschaft
Jörg Hagemeister, 05.12.2011
Am Sonntag fuhr die D2 nach Goldbach zur Endrunde der Hallenkreismeisterschaft.
Folgende Mannschaften hatten sich für das Finale qualifiziert und wurden eingeteilt:
Staffel 1: FSV Wacker 03 Gotha II, SpVgg Siebleben II, SV Eintracht 67 Gotha, SG Remstädt/Wangenheim/Bufleben II
Staffel 2: SpVgg Siebleben I, SG Remstädt/Wangenheim/Bufleben I, SV Motor Tambach-Dietharz, SG Wandersleben/Seebergen
In unserem 1. Gruppenspiel gegen die SpVgg Siebleben II kamen wir nur langsam ins rollen, spielten bis zum Strafraum guten Fußball, waren im Abschluss dann meistens zu harmlos. Leider wurden die Vorgaben den Ball laufen zu lassen und so die Zweikämpfe im Spielaufbau zu umgehen, nur zu selten umgesetzt. Das wir es können zeigten wir bisweilen in sehenswerten Kombinationen, Niklas und Marius kamen zum Abschluss und ein 2:0 und 3 Punkte gab es für dieses Spiel.
Gegner der nächsten Begegnung war der SV Eintracht 67 Gotha. Neues Spiel und neue Spieler in unserem Aufgebot. Die 67er hielten vom Anstoß an ordentlich dagegen und machten uns den Spielaufbau schwer. Die mehrfach herausgespielten Chancen wurden allesamt kläglich vergeben, zu ungenau im Abschluss oder nicht rechtzeitig mitgelaufen. Die Vorgabe des baldigen Abschlusses konnte wie im vorherigen Spiel kaum umgesetzt werden. Wenn wir zumindest Gruppenzweiter werden wollten, musste hier aber ein Sieg her. Mehrere Wechsel folgten. Letztlich die Einwechselung unseres Mannschaftskapitäns auf ungewohnter linker Mittelfeldposition brachte uns durch seinen satten Schuss in die linke obere Ecke in Führung und stellte den Spielendstand her. Nun war der 2. Platz sicher.
Im 3. und letzten Spiel der Vorrunde trafen wir dann auf die SG Remstädt/Wangenheim/Bufleben II. Auch sie hatten ihre beiden bisherigen Vorrundenspiele für sich entscheiden können. Sollte sich unsere Ballverliebtheit und das ständige Einsteigen in Zweikämpfe rächen? Gegen körperlich überlegene 99er aus Remstädt hielten wir gut dagegen und die SG nutzt einige Chancen nicht oder unser Tormann hielt uns im Spiel. Ein aus der Sicht unserer Spieler zweifelhafter Torerfolg der Remstädter brachte diesen dann die Führung in diesem Spiel. Nach Rücksprache mit dem Schiedsrichter kann man aber mit Bestimmtheit von einem regulären Torerfolg ausgehen. Unsere Chancenverwertung: mangelhaft und es blieb beim 0:1. Somit schlossen wir die Vorrunde als Gruppenzweiter ab.
Der Spielmodus sah nun den Über-Kreuz-Vergleich mit dem Gruppenersten der anderen Staffel vor, welcher mit der SG Wandersleben/Seebergen auf uns wartete.
Eine Umstellung in der Spieltaktik sollte uns mehr Sicherheit in der Defensive geben. Die Taktik funktionierte gut und wir zeigten unser bestes Spiel in diesem Turnier. Wieder die Forderung des baldigen Abschlusses und unser Leon hämmerte den Ball unter die Latte und brachte uns die Führung. Es war ein sehr kampfbetontes Spiel gegen die körperlich bevorteilten 99er aus Wandersleben. Unsere Führung hielt leider keine 2 Minuten und der Ausgleich war da. Nach regulärer Spielzeit stand es 1:1 und 3 Minuten wurden nachgespielt. Unsere Kräfte schwanden und die Wanderslebener konnten zum Endstand von 1:3 erhöhen. Damit waren die Endspielträume geplatzt.
Im Spiel um Platz 3 sollten wir dann auf die SpVgg Siebleben I treffen, gegen die wir in der Qualifikationsvorrunde nur eine Unentschieden erreichen konnten. Wenn man vorne mehrfach frei stehend vor dem Gegnertorwart nicht zum Abschluss kommt, muss man sich nicht wundern, das man verliert, wenn man hinten ein Tor kassiert. Da wäre mehr drin gewesen, aber den 3. Platz holten sich heute die Sieblebener.
Turniersieger wurde im Endspiel nach einem 3:1 Erfolg die SG Remstädt/Wangenheim/Bufleben II über die SG Wandersleben/Seebergen. Glückwunsch an beide Mannschaften.
Fazit: Muss man mit dem 4. Platz unzufrieden sein? Ich denke nicht, wobei der 3. Platz möglich gewesen wäre. Mit einem bis auf Leon reinen 2000er Jahrgang präsentierten wir uns gegen 99er Mannschaften gut. Ein Platz unter den Qualifikationsrängen für die Vorrunde zur HKM des Großkreises war heute nicht drin, da die körperlichen Differenzen hier letztendlich den Unterschied machten.
Quelle:J. Hagemeister