E2-Junioren zu Gast in der Partnerstadt Salzgitter

Lars Bethmann, 02.06.2012

E2-Junioren zu Gast in der Partnerstadt Salzgitter

Auch in diesem Jahr folgten die E-Junioren des FSV Wacker 03 Gotha der Einladung des FC Viktoria Thiede zur traditionellen „Salzgitter-Trophy“ in die Gothaer Partnerstadt Salzgitter. Die Stadt Gotha ermöglichte auch in diesem Jahr die Fahrt mit dem stadteigenen Feuerwehrbus, sodass die Fahrt nach Niedersachsen von allen entspannt genossen werden konnte. Dafür und besonders unserem Busfahrer, der uns sicher durch’s thüringische und niedersächsische fuhr, ein ganz besonderes Dankeschön!!!!!!!!!!!!!! In Thiede erwartete die Gothaer ein Teilnehmerfeld von 14 Mannschaften, die in zwei Staffeln den Turniersieger ausspielten. Die Wacker-Jungs trafen in ihrer Staffel auf die erste Mannschaft der SpVgg. Dresden-Löbtau, auf die erste Mannschaft des Gastgebers FC Viktoria Thiede, auf den Lehndorfer SV, auf Eintracht Braunschweig, auf den SV Reislingen Neuhaus und auf die erste Mannschaft des TSV Salzgitter. Bei hochsommerlichen Temperaturen kamen die Gothaer gegen Dresden-Löbtau nur schleppend ins Spiel. Die ungewohnten Spielregeln (erlaubter Rückpass zum Torwart, Spielstärke 1:6 und das Weiterspielen bei Abstößen über die Mittellinie) irritierten die Gothaer nicht nur in diesem ersten Turnierspiel. Trotz eines leichten Übergewichtes im Spielaufbau sprang nur ein Lattenschuss von Lukas Kehr heraus. Da auch die Dresdner ihre wenigen Chancen nicht nutzten, blieb es am Ende beim gerechten 0:0. Das nächste Spiel gegen den FC Viktoria Thiede begannen die Gothaer engagierter und kamen mehrfach gefährlich vor das Tor der Gastgeber. Doch die sich bietenden Chancen wurden nicht genutzt. Anders machten es die Gastgeber. Sie nutzten zwei katastrophale Fehler der Gothaer im Spielaufbau aus und erzielten mit zwei Torschüssen zwei Tore. Der zwischenzeitliche Ausgleich durch Felix Döll war zu wenig, um dem Spiel eine positive Wendung zu geben. So verlor man ein Spiel, welches man zwar bestimmte, aber die eigene Fehlerquote ganz einfach zu hoch war. Das ein Fußballspiel nach erzielten Toren gewertet wird und nicht nach Ballbesitz- und Chancenvorteilen; diese Erfahrung mussten schon ganz andere Mannschaften machen. Im dritten Spiel gegen die Mannschaft vom Lehndorfer SV begannen die Gothaer wie die Feuerwehr und wollten ihren ersten Sieg einfahren. Die ersten fünf Minuten erspielten sie sich eine Reihe von Torchancen, wo von Wilhelm Heun eine zur verdienten Führung nutzte. Die weiteren Chancen wurde, wie immer, kläglich oder überhastet vergeben. So kamen die Lehndorfer mit freundlicher Unterstützung der Gothaer zurück ins Spiel. Die gleichen Fehler wie gegen Thiede ermöglichten es den Lehndorfer das Spiel zu drehen und letztendlich nicht unverdient mit 3:1 zu gewinnen. Wer keine Tore schießt, kann nicht gewinnen. Mit Eintracht Braunschweig wartete im Spiel vier ein spielstarker Gegner auf die Wacker-Jungs. In einem ausgeglichenen Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten, schaffte es keines der beiden Teams den gegnerischen Torwart zu überwinden, sodass am Ende ein leistungsgerechtes 0:0 Unentschieden stand. Der SV Reislingen Neuhaus war der nächste Gegner. In einem niveauarmen Spiel schaffte es kein Team ein Tor zu erzielen, sodass es nach zehn Minuten Spielzeit wiederum nur 0:0 aus Sicht der Gothaer stand. Zu wenig für die Gothaer, um in der Gruppe eine bessere Platzierung zu erreichen. Das letzte Gruppenspiel brachte ein Aufeinandertreffen mit dem TSV Salzgitter. Auch hier fielen keine Tore, obwohl sich die Gothaer in der Spielzeit wieder eine Reihe von Torchancen erspielten, diese aber wie schon in den vorherigen Spielen zu leichtfertig vergaben. So musste die Wacker-Jungs in der Finalrunde im Spiel um Platz 11 gegen die zweite Vertretung der Dresden-Löbtau antreten. Nach zwei erneuten katastrophalen Fehlern in der Gothaer Hintermannschaft (täglich grüßt das Murmeltier) führten die Sachsen wie aus dem Nichts mit 2:0 und die Köpfe der Gothaer waren ganz weit unten. Doch nach dem Anschlusstor durch Wilhelm Heun kämpften sich die Wacker-Jungs zurück ins Spiel und kamen durch den zweiten Treffer von Wilhelm Heun zum Ausgleich. Im notwendigen Neunmeterschießen verwandelten Paul Drößler und Lukas Kehr ihre Neunmeter sicher. Emilio Wietschel hielt den ersten Schuss der Dresdner, während der zweite Dresdner über das Tor schoss. So stand am Ende ein 11. Platz für die Wacker-Jungs. Positiv war, dass die Gothaer als jüngstes Team im Turnier spielerisch mit den älteren Teams mithalten konnten. Leider wurde durch immer wieder dieselben Fehler in der Abwehr und im Spielaufbau sowie mangelnde Konzentration beim Torabschluss eine bessere Platzierung verspielt. Daran muss die Mannschaft in der nächsten Zeit Arbeiten und die aufgeführten Fehler minimieren. Sieger der diesjährigen „Salzgitter-Trophy“ wurde die Mannschaft von Eintracht Braunschweig vor dem Lehndorfer SV. Für den FSV Wacker 03 Gotha waren in Salzgitter im Einsatz: Emilio Wietschel, Paul Drößler, Dominique Hopf, Marius Stötzer, Linus Wend, Lukas Kehr, Wilhelm Heun, Felix Döll, Lukas Schmidt, Nissa Stötzer und William Thiebach sowie Thomas Wietschel und Ronald Andreas.


Quelle:J:Drößler