DANKE lieber Seniorenbeirat
Torsten Graf, 03.10.2012
Der 1.Wacker-Familientag war mit knapp 1000 Besuchern ein voller Erfolg
Ein Lob ist die Anerkennung von gewissen Leistungen oder Verhaltensweisen durch sprachliche oder körperliche Ausdrucksmittel.
Lieber Seniorenbeirat des FSV Wacker 03 Gotha, lieber Heinz Schönemann, lieber Bernd Andreas, lieber Bernd Vollkenannt, lieber Hans-Joachim Cott, lieber Klaus Baumbach und lieber Karl-Heinz Sauerbrey, häufig haben mir an diesem Tag Menschen auf die Schulter geklopft oder mir Komplimente über die Organisation und Durchführung dieses 1.Wacker-Familientages entgegen gebracht und das waren nicht nur Landrat oder der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Gotha. Natürlich freute mich das und machte mich stolz und dennoch blieb mir jedes Mal nur die Möglichkeit, das Lob meinerseits abzulehnen und in eure Richtung weiter zu geben. Immer war es ehrlich gemeint, wenn ich darauf verwies, dass dies alles nur (und gänzlich allein) euer Verdienst ist. Und wenn ich heute Morgen in meiner Begrüßungsrede davon sprach, dass dieser Verein ohne eure Mitarbeit ärmer wäre, war auch dabei nichts Anbiederndes. Ein Verein und die Qualität dessen Arbeit kann immer nur so stark sein wie die Summe des Engagements seiner ehrenamtlichen Mitstreiter. Dabei habt ihr heute Maßstäbe gesetzt. Allein diese Mammutprogramm anzugehen war bewundernswert, das Ziel vor Augen, ehemalige Fußballer des Vereins wieder für einen Tag zusammen zu führen. Diesbezüglich hatte ich heute meine persönlichen, von Erinnerungen geprägten Eindrücke. Da stand plötzlich Uwe Oehler vor mir oder Werner Hose, Klaus Nieder oder Raimund Krauß. Oder „Zatto“ Kühn, der erste Spieler der Männermannschaft, der mir vor 33 Jahren als aufrückender A-Juniorenspieler das „Du" angeboten hatte. Aber auch tolle Kumpels aus den 80ern und 90ern, mit denen ich das schönste Hobby der Welt teilen durfte und von denen ich viele seit Jahren nicht gesehen habe. Das habt ihr vom Wacker-Seniorenbeirat ermöglicht.
Vor vielen Jahren durfte ich als Kind oder Jugendlicher von eurer Erfahrung als Sektionsleiter, Trainer oder Betreuer profitieren, durfte von euch lernen, heute begegnen wir uns als Gleichgesinnte auf Augenhöhe und morgen muss dieser, UNSER Verein in UNSEREM Sinne durch uns „Jüngere“ erfolgreich weitergeführt werden. Viele dieser „Jüngeren“ werden noch gesucht und gebraucht, vielleicht hat der ein oder andere Gast heute darauf Appetit bekommen.
Als ich mich vorhin von euch verabschiedet habe, sagte Bernd Andreas zu mir: „Wenn du Hilfe brauchst, sag Bescheid, wir sind für den Verein da.“
Diese Worte machen Mut, geben Kraft für die anstehenden und gewiss nicht leichten Aufgaben und symbolisieren, dass auf diese unersetzlichen Erfahrungen unseres Seniorenbeirates nicht nur nicht zu verzichten sondern auch zu zählen ist.
Quelle:Thomas Fiedler