FSV Wacker 03 Gotha e. V.

E2-Junioren : Spielbericht Kreisliga St. 3, 5.ST (2012/2013)

FSV Wacker 03 Gotha II   SG Dachwig-Döllstädt
FSV Wacker 03 Gotha II 1 : 1 SG Dachwig-Döllstädt
(0 : 1)
E2-Junioren   ::   Kreisliga St. 3   ::   5.ST   ::   06.10.2012 (10:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Nissa Stötzer

Assists

Lenny Bethmann

Zuschauer

40

Torfolge

0:1 (02.min) - SG Dachwig-Döllstädt
1:1 (33.min) - Nissa Stötzer (Lenny Bethmann)

Kämpferisches Spiel mit einem gerechten Unentschieden

Heute trafen wir uns zum Heimspiel gegen die ebenfalls verlustpunktfreien Kids auf Dachwig / Döllstädt. Wir nahmen uns vor gegen körperlich überlegene Gegner den Ball laufen zu lassen und wollten kämpferisch dagegen halten.
Mit Beginn des Spiels merkten wir den Respekt unserer Jungs gegen die Dachwiger und kamen immer einen halben Schritt zu spät. So kam es schon in der 2. Minute nach einem Ballverlust im Mittelfeld zum Gegentor. Fortan entwickelte sich ein Spiel in dem auf beiden Seiten nicht viel gelang, aber beide Teams um jeden Ball kämpften. Wir erarbeiteten uns auch die ein oder andere Chance, konnten diese aber nicht in etwas zählbaren umsetzen. Die Gäste hatten auch Chancen und trafen auch noch einmal den Pfosten. Zur Halbzeit hätte es gut und gerne 4:4 stehen können, aber es blieb beim 0:1.
Die Jungs nochmal aufgerüttelt und für die 2. Hälfte motiviert gingen sie in die 2. Halbzeit. Trotz mehrerer lautstarker Unmutsäußerungen gegenüber dem Schiedsrichter ließen sich die Kinder nicht anstecken und kämpften fair gegeneinander. In der 2. Hälfte hatten wir etwas mehr vom Spiel und sahen eine gut spielende Mannschaft, die sich gute Möglichkeiten nicht nur erkämpfte, sondern teilweise toll herausspielte. Leider fehlte wie so oft die letzte Durchschlagskraft und der Wille bzw Konzentration den Ball einzunetzen. In der 33. Minute dann ein Doppelpass zwischen Lenny und Nissa, die den Ball vors Tor bringen wollte und dieser abgefälscht zum 1:1 im Tor landete. Zu diesem Zeitpunkt der verdiente Ausgleich unserer Kids. Die letzte Viertelstunde in der Partie lebte von der Spannung und dem Einsatz auf beiden Seiten, sodass selbst beste Möglichkeiten ungenutzt blieben. Das einzig negative an diesem Tag waren die ständigen Äußerungen vom Spielfeldrand, insbesondere von einem Elternteil der gegnerischen Mannschaft. Dieser Zuschauer muss an diesem Tag ein anderes Spiel gesehen haben. Denn zu keinem Zeitpunkt wurde durch den Unparteiischen eine Mannschaft bevorteilt (Dies wurde nach dem Spiel auch in einem Gespräch beider Trainer so bestätigt). Im Gegenteil: Wer aufmerksam zugeschaut hat, der hat gesehen das hier zwei gleichwertige Mannschaft gegenüber traten, die beide bis zur letzten Sekunde fair gegeneinander kämpften und am Ende ein gerechtes Unentschieden stand, da es keiner der beiden Teams verdient gehabt hätte als Verlierer vom Platz zu gehen.

FAZIT: Ein spannende, kämpferische aber stets faire Partie, in der unsere Jungs in der zweiten Hälfte die etwas bessere Mannschaft war. Am Ende ein gerechtes Unentschieden und Glückwunsch an alle beteiligten Spieler an ein packendes Spiel. Und eine Bitte noch an unsere Kids: Nehmt die Szenen unmittelbar nach Abpfiff nicht mit, da dies mit Kinderfußball und dem dazugehörigen Fairplay nichts tun haben.

P.S. Hier möchte ich mich auch entschuldigen dafür, dass ich diese Situation kommunikativ auf ruhiger Ebene hätte regeln müssen. Aber es gibt eben auch Menschen, die während eines Kinderspiels unter der Gürtellinie argumentieren (oder sollte ich sagen schreien) und keine Ahnung vom Fußball haben. Übrigens wurde mir dies auch durch einen Unbeteiligten bestätigt, dass das gleiche Elternteil in einem anderen Spiel in Neudietendorf ebenso agierte.
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Nach einem Telefonat am heutigen Montag mit einem Verantwortlichen von Dachwig / Döllstädt (welcher ebenfalls vor Ort war) wurde nochmals über die nicht akzeptable Art und Weise unmittelbar nach Abpfiff sachlich besprochen und Differenzen bzw. Unstimmigkeiten ausgeräumt. Beide Gesprächspartner einigten sich nicht zuletzt im Sinne der Kinder darauf, dass dies nicht zu akzeptieren ist und nicht mehr vorkommen darf.


Quelle: L.Bethmann