C-Junioren : Spielbericht (2015/2016)

Verbandsliga St. 2
5. Spieltag - 25.10.2015 10:30 Uhr
JFV Süd012 Eichsfeld   FSV Wacker 03 Gotha
JFV Süd012 Eichsfeld 2 : 2 FSV Wacker 03 Gotha
(1 : 0)

Spielstatistik

Tore

Unbekannt, Julius Lehmann

Assists

P. Köllner (#4)

Gelbe Karten

P. Köllner (#2), Dominic Tischer, Jean-Paul Bauch

Zuschauer

25

Torfolge

1:0 (24')JFV Süd012 Eichsfeld
1:1 (37')Unbekannt (P. Köllner (#4))
1:2 (39')Julius Lehmann
2:2 (70+5')JFV Süd012 Eichsfeld (Eigentor)

Remis fühlt sich wie eine Niederlage an

Warum der Referee Herr Kwijas aus Mühlhausen heute fünf Minuten nachspielen ließ, obwohl keine nennenswerten Unterbrechungen vorlagen , wird wohl sein Geheimnis bleiben. Auch auf Anfrage weshalb dies geschah, erhielten wir keine Antwort. Schade das im Schiedsrichterfluidum immer mit Transparenz und Gleichbehandlung geworben wird, aber in der Realität sieht das dann doch anders aus.
Das wir am Ende des Tages doch nur mit dem einen Punkt leben müssen, hatte aber auch noch andere Ursachen. Zum Spiel. Die Begegnung beginnt sofort mit voller Intensität. Julius Lehmann hat nach zwei Minuten die Führung auf dem Fuß, trifft aber nur den Pfosten. Leider verlieren wir darauf den Anfangsschwung , werden durchsichtig bzw. hektisch und tragen unsere Angriffe planlos vor. Südeichsfeld macht das taktisch geschickt, zieht sich zurück, verengt dadurch die Räume und versucht nach Ballgewinn mit lang geschlagenen Pãssen zum Erfolg zu kommen. Einer davon rutscht prompt durch und der Gastgeber geht in Führung. Wir antworten mit wütenden Angriffen , verstricken uns teilweise in Einzelaktionen und wirken in dieser Phase taktisch undiszipliniert. Erst nach der Pause findet das Team den richtigen Rhythmus , zeigt Laufbereitschaft und Spielwitz. Nach kurzer Zeit , in der wir überzählig Zweikämpfe gewinnen bzw. enorme Spielanteile erarbeiten , drehen wir das Match einfach um und gehen durch klasse vorgetragene Kombinationen in Front. Danach geht der Gastgeber, der immer mehr õffnet, erhöhtes Risiko, ohne dabei zwingend zu werden. Wir bekommen natürlich diesem Umstand geschuldet, einen Sack voller Chancen. Von diesen Möglichkeiten sind drei Hochkaräter dabei ,die man einfach machen muss. So nehmen die Dinge ihren Lauf und der Gegner bejubelt, auch noch durch eigenes unglückliches Zutun, in der fünften Minute der Nachspielzeit, einen äußerst unverhofften Punktgewinn. Abschließend muss man konstatieren, das man gerade aus solchen Spielen als Mannschaft viel lernen kann. Das heißt schlussfolgernd auf Ballbesitz spielen, das Geschehen vom eigenen Gehäuse fern halten und vorallem sich bietende Torchancen clever nutzen. Ein Ergebnis zu verwalten hat heute wieder einmal nicht funktioniert.


Quelle: M. Gloria