1.Mannschaft : Spielbericht Thüringenliga, 30.ST (2000/2001)

SV Wacker 07 Gotha   FSV Schmalkalden
SV Wacker 07 Gotha 2 : 0 FSV Schmalkalden
(2 : 0)
1.Mannschaft   ::   Thüringenliga   ::   30.ST   ::   12.05.2001 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Thomas Gensbügel, Sascha Iffarth

Zuschauer

350

Torfolge

1:0 (05.min) - Thomas Gensbügel
2:0 (24.min) - Sascha Iffarth

Niederlage gegen Tabellenführer und neuen Meister SV Wacker

Nicht ganz chancenlos war der FSV Schmalkalden bei seinem Gastspiel im Gothaer Volksparkstadion. Bei weissblauem Himmel und bestem Fußballwetter sahen 350 Zuschauer vor dem Spiel Blumenübergabe vom Gast und der Wacker - Jugendabteilung, an die, mit roten Haaren angetretene, Meistermannschaft und in der Folge eine in der ersten Hälfte dominierende Heimelf, die dann in den zweiten 45 Minuten, im Gefühl des sicheren Sieges, die Zügel etwas schleifen lies, so dass der FSV etwas besser ins Spiel kam. Zu clever jedoch agierten die Männer von Trainer Frank Stein und siegten letztendlich verdient mit 2 - 0.

Stürmisch begann der, bereits als Meister feststehende SV Wacker 07 diese Landesligapartie. Es war jedoch nichts von einer vorgezogenen Meisterschaftsfeier zu bemerken. Bevor die Hintermannschaft des FSV richtig sortiert war, stand es bereits 1 - 0. Gotha nutzte den ersten Fehler im defensiven Mittelfeld der Gäste eiskalt aus. Ein Querpass erreichte Gensbügel, der, sträflich alleinstehend im 5 - Meterraum, den Ball, im Stile eines Torjägers, locker in die Maschen setzte ( 5. ). Dieses frühe Führungstor paralysierte den Gast aus Schmalkalden und wie das Kaninchen vor der Schlange wartete man ab, was folgte. Es folgte eine Chance der Gothaer nach der anderen, so dass die Resultatserhöhung nur eine Frage der Zeit war. Einen Eckball, einer von mehreren in Folge, verlängerte Gensbügel mit dem Kopf, Thrum klärte auf der Linie für seinen bereits geschlagenen Torhüter, fabrizierte aber nur einen Querschläger. Drei FSV - Spieler bekamen den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Iffarth war zur Stelle und markierte, mit einem Schuß aus kürzester Entfernung, das 2 - 0 ( 24. ).

Wacker nahm nun einen Gang zurück, war aber immer mit seinen schnellen Stürmern gefährlich. So in der 43. Min. als Schmalkalden auf den Abseitspfiff des souverän leitenden Schiedsrichters hoffte. Fischer trat mit dem Ball an der Mittellinie an, nur verfolgt von einem Abwehrspieler, scheiterte aber am herauslaufenden und in dieser Situation hervorragend reagierenden Rothamel.

Die zweite Halbzeit war wesentlich abwechslungsreicher. Nachdem die Anfangsoffensive der Hausherren ergebnislos verflachte, ausser einer Chance, bei der Thrum mit letztem Einsatz den Ball noch von der Linie schlägt, war nichts Nennenswertes zu verzeichnen, kam der FSV in der 56. zum ersten Mal gefährlich vor das Tor der Gastgeber. Trender versetzte auf der linken Seite gleich drei Gegenspieler und schlug einen Diagonalpass auf den mitgelaufenen Matejicek, dessen Querpass nahm Nummer direkt. Mähler ließ sich aber nicht überwinden und lenkte den Ball zur Ecke. Wenig später dann ein Konter über Nummer, aber dieser zielte am langen Eck vorbei. Gotha war aber immer Herr der Lage und besaß selbst noch die Möglichkeit, den einen oder anderen Treffer zu erzielen. So in der 62. Min. als S. Otto aus 6 Meter mit einem schulmäßigen Kopfball nur den Innenpfosten traf. Die beste Möglichkeit für Schmalkalden, das Resultat zu verbessern, vergab Buberl( 70. ). Mit einem langen Pass von Hohlfeld auf die Reise geschickt, trifft er nur die Querlatte.

Beide Trainer nutzten in der Endphase ihr Wechselkontingent komplett aus. FSV - Coach U. Gutwasser brachte mit Gebauer, Chyle und Eisenhardt eine komplett neue Sturmreihe. Jedoch ohne Erfolg. So blieb es bis zum Schlusspfiff, in einer fair geführten Landesligapartie ( keine gelbe Karte! ) beim sicheren 2 - 0.

Der SV WACKER 07 GOTHA spielte mit:
Mähler - Harnisch, Broisch (79.Dillny), Birjukow, Iffarth (73.Prinz), Gedig, Tanz, Oliinyk, Gensbügel, Otto, Fischer (84.Fritz).

Der FSV SCHMALKALDEN spielte mit:
Rothamel - Buberl, Schmidt, Matejicek (84.Eisenhardt), Zentgraf, Steinbach, Nummer (82.Chyle), Thrum, Klee (77.Gebauer), Trender, Hohlfeld.


Quelle: Kurt Stadler (Schmalkalden)