FSV Wacker 03 Gotha e. V.

1.Mannschaft : Spielbericht Thüringenliga, 29.ST (2017/2018)

FSV Bad Langensalza   FSV Wacker 03 Gotha
FSV Bad Langensalza 0 : 2 FSV Wacker 03 Gotha
(0 : 1)
1.Mannschaft   ::   Thüringenliga   ::   29.ST   ::   09.06.2018 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Franz Fiedler, Steffen Scheidler

Assists

2x Robin Weida

Zuschauer

120

Torfolge

0:1 (30.min) - Steffen Scheidler (Robin Weida)
0:2 (88.min) - Franz Fiedler (Robin Weida)

Wackers Knoten platzt zu spät

Im letzten Verbandsliga-Auswärtsspiel für Wacker Gotha präsentieren sich die Residenzstädter noch einmal von ihrer besten Seite – mit einem verdienten 2:0-Erfolg beim Tabellenneunten Preußen Bad Langensalza. Wobei die Elf von Trainer Heiko Burkhardt nie wie ein Absteiger aussah.

Das Spiel war bei brütender Hitze kurzweilig und ansehenswert, den größten Anteil daran trugen die starken Gäste. Liebe hatte die erste Chance für Preußen. Dann kam Gotha. Steffen Scheidlers Knaller aus 16 Metern lenkte Geißler an die Latte, den Nachschuss jagte Scheidler an den Pfosten. Auf der Gegenseite wurde eine tückische Engel-Eingabe noch von der Linie geholt, ein Tor der Preußen wurde spät wegen Abseits aberkannt, dann war wieder Gotha am Zug. Stein verzog noch knapp, doch kurz darauf wurde Scheidler im Strafraum freigespielt. Aus spitzem Winkel zirkelte er den Ball per Außenrist mit spektakulärer Flugkurve an Keeper Geißler vorbei ins Netz (0:1/30.). Eine technische Delikatesse zum Genießen. Vor der Pause verzog Preußens Müller noch einmal knappt.

Nach dem Seitenwechsel begann Preußen gut, ein Schuss des agilen John wurde abgeblockt, Jägers Nachschuss flog in die Wolken. Wenig später holte sich Preußen-Kapitän Domeinski Gelb-Rot nach zwei Fouls innerhalb von fünf Minuten ab. Ein Kopfball von Engel nach Flanke war zu schwach. Einen höheren Rückstand verhinderte Geißler, der im Herauslaufen gegen Weida und gegen Scheidlers freien Nachschuss erfolgreich blieb. Nachdem John Fiß im Strafraum von Wacker-Keeper Apitius gelegt worden war, schoss Engel den fälligen Elfmeter an den Innenpfosten.

Dann besaßen beide Teams noch eine Riesenchance. Döbereiner scheiterte für Gotha und John aus bester Position für Preußen. Das entscheidende Tor erzielten dann erneut die Gäste. Der eingewechselte Fiedler drückte eine Eingabe von Weida aus Nahdistanz ins Tor (0:2/ 88.).

„Bis auf Apitius, El Antaki, Stein und vielleicht Meisel wird das Team weitgehend zusammenbleiben“, wie ihr verletzter Kapitän Bonsack am Rande des Spiels in Aussicht stellte. Wir hatten viele Verletzungen und haben die knappen Spiele nicht gewonnen. Trotzdem stimmt es in der Truppe und wir haben gut zusammengespielt.“

 

Von Gerd Tuppeit


Quelle: TLZ & TA
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