FSV Wacker 03 Gotha e. V.

1.Mannschaft : Spielbericht Landesklasse St. 3, 21.ST (2018/2019)

FSV Wacker 03 Gotha   Eint. Hildburghausen
FSV Wacker 03 Gotha 2 : 1 Eint. Hildburghausen
(2 : 0)
1.Mannschaft   ::   Landesklasse St. 3   ::   21.ST   ::   06.04.2019 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Florian Serick, Norman Bonsack

Assists

Norman Bonsack, Steffen Scheidler

Gelbe Karten

Dominik Jahns

Zuschauer

93

Torfolge

1:0 (30.min) - Florian Serick (Norman Bonsack)
2:0 (32.min) - Norman Bonsack (Steffen Scheidler)
2:1 (89.min) - Eint. Hildburghausen

Wacker enttäuscht trotz Heimsieg

Obwohl die drei Punkte im Volkspark-Stadion geblieben sind, herrschte nach dem Abpfiff geknickte Stimmung bei den Gastgebern. „Wir haben zwar gewonnen, können mit unserem Auftritt absolut nicht zufrieden sein. Wir sind nie richtig ins Spiel gekommen gegen einen schwachen Gegner“, erklärte Wacker-Trainer Lars Harnisch die Enttäuschung. Von einer Rückkehr in die Erfolgsspur nach dem 0:5-beim Primus in Sonneberg konnte somit keine Rede sein. Stattdessen rettete die Gothaer nach einem Ballverlust schon kurz nach dem Anpfiff nur noch Fortuna vor dem frühen Rückstand. Nach einem Ballverlust leitete Hildburghausen einen schnellen Gegenstoß ein. Wacker-Keeper Frederic Egloff brachte die Faust an den aus Nahdistanz abgefeuerten Ball, der aber gegen den Innenpfosten flog, von dort zurück ins Feld sprang und bei Gothas Abwehr landete, die die Situation klärte. Der Schreck-Moment zeigte bei Wackers Hintermannschaft Wirkung, die danach lange Zeit nichts weiter zuließ. Vorne allerdings, taten sich die Gothaer schwer damit, den Ball laufen zu lassen und Chancen zu generieren. Als Florian Serick (30.) und Norman Bonsack (32.) binnen zwei Minuten die Hausherren mit 2:0 in Führung brachten, schien der Knoten endlich geplatzt zu sein. Doch auch die Pausenführung brachte nicht mehr Sicherheit in Gothas Aktionen, wie sich im zweiten Durchgang zeigte.

Zwar suchten die Gastgeber im zweiten Durchgang vehement den Weg nach vorne, zeigten aber weiterhin eklatante Abschlussschwächen. Mehrere aussichtsreiche Freistöße brachten nichts ein, wie auch Schüsse aus der Distanz (Hatzky) und aus dem Sechzehner (Bonsack). Besonders ärgerte Harnisch: „Wir zwei Hundertprozentige, die die Entscheidung hätten sein müssen, aber aus Nahdistanz vergeben wurden“. So schob gleich nach dem Wiederanpfiff Dominik Döbereiner eine Flanke von Florian Serick am kurzen Pfosten vorbei (47.). In dergleichen Manier scheiterte später auch Norman Bonsack (83.). Hildburghausen versuchte in den letzten 20 Minuten mehr Druck zu machen, wurde aber – abgesehen von einem überhastet abgeschlossenen Konter nur bei Standards ein paar mal gefährlich. Bei einem Freistoß in der 89. Minute konnte Egloff den ersten Ball abwehren, doch landete die Kugel bei Martin Schleicher, der ins lange Eck vollendete. Zu mehr reichte die restliche Zeit auf beiden Seiten nicht mehr.

 

Von Falk Böttger


Quelle: Thüringer Allgemeine

Fotos vom Spiel